Rehabilitation beantragen

Eine Rehabilitation muss zwingend durch den Patienten oder die Patientin selbst bzw. deren Bevollmächtigte, bestellte Betreuer oder gesetzliche Vertreter bei der Rentenversicherung beantragt werden.

Die Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation beraten und unterstützen die Patienten kostenlos bei allen Fragen rund um das Thema Rehabilitation und Teilhabe. Eine Übersicht der Adressen finden Sie unter www.reha-servicestellen.de .
Ebenfalls helfen die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung gerne kostenlos und wohnortnah weiter. Hier gelangen Sie zur Beratungsstellensuche:

www.reha-servicestellen.de

Auskunfts- und Beratungsstellensuche der Deutschen Rentenversicherung

In den Servicestellen und den Auskunfts- und Beratungsstellen erfahren Ihre Patienten, bei wem sie rentenversichert sind und ob die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen einer Rehabilitation der Rentenversicherung erfüllt sind. Die notwendigen Vordrucke für die Reha-Antragstellung werden dort bereitgestellt und gemeinsam mit den Patienten ausgefüllt.

Wurde Ihr Patient durch die gesetzliche Krankenkasse (§ 51 SGB V) oder durch die Agentur für Arbeit (§ 145 SGB III) zur Reha-Antragstellung aufgefordert, so ist das Dispositionsrecht eingeschränkt. Das bedeutet, dass nach entsprechender Aufforderung zwingend ein Antrag zu stellen ist. Andernfalls entfällt unter Umständen der Anspruch auf Krankengeld bzw. Arbeitslosengeld. Im weiteren müssen Antragsteller alle Dinge, die die Ausgestaltung einer möglichen Rehabilitation betreffen, im Vorfeld mit der Krankenkasse absprechen (z.B. Verschiebung der Rehabilitation, Nichtantritt, usw.). Nähere Information diesbezüglich erhalten Sie in den Beratungsstellen oder bei der auffordernden Krankenkasse bzw. der Agentur für Arbeit.