Präventionsleistungen

Prävention ist im Gesundheitswesen ein Oberbegriff für zielgerichtete Maßnahmen und Aktivitäten, um Krankheiten oder gesundheitliche Schädigungen zu vermeiden,das Risiko der Erkrankung zu verringern oder ihr Auftreten zu verzögern.

Präventive Maßnahmen werden zugeordnet

  • nach dem Zeitpunkt, zu dem sie eingesetzt werden ( Primäre, Sekundäre oder Tertiäre Prävention)
  • und/oder nach dem Ansatzpunkt der Intervention (Verhaltensprävention stellt auf individuelles Verhalten ab, Verhältnisprävention auf die Lebensverhältnisse).

Frühzeitige medizinische und multiprofessionelle Interventionen haben bei verhaltens- bzw. lebensstilbedingten Gesundheitsbeeinträchtigungen positive Auswirkungen auf die Gesundheit und damit auch auf die Beschäftigungsfähigkeit des Einzelnen.

Sie gewinnen unter Berücksichtigung der Verlängerung der Lebensarbeitszeit der Beschäftigten und der Zunahme chronischer Krankheiten zunehmend an Bedeutung.

Präventionsleistungen der Deutschen Rentenversicherung (gemäß § 14 SBG VI) ...

  • ... können für Versicherte mit gesundheitsgefährdenden und stark belastenden Faktoren in der aktuellen Beschäftigung erbracht werden.
  • ... zielen auf eine Stärkung der Gesundheitskompetenz der Versicherten, um ihre Erwerbs- und Beschäftigungsfähigkeit langfristig zu erhalten.
  • ... beinhalten als wichtige Elemente eine Aktivierung von Eigenverantwortung und Stärkung mentaler Ressourcen.
  • ... enthalten z.B. Angebote zu Ernährung, Bewegung, Selbstmanagement, Resilienzbildung, Stressbewältigung.

Informationen zu Präventionsleistungen