Zuzahlung

Der zuständige Rentenversicherungsträger trägt die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Betreuung, therapeutische Leistungen und medizinische Anwendungen. An diesen Kosten muss sich Ihr Patient beteiligen, sofern er eine stationäre Leistung in Anspruch nimmt – und zwar höchstens mit 10 Euro pro Tag für längstens 42 Tage im Kalenderjahr. Sofern Ihr Patient in einem Jahr bereits Rehabilitationsleistungen – auch von der Krankenkasse – in Anspruch genommen hat, werden alle Tage der Zuzahlung berücksichtigt und gegenseitig angerechnet. Gleiches gilt für Zeiten eines stationären Aufenthaltes im Krankenhaus.

Die genaue Höhe der Zuzahlung (bis maximal 10,- Euro pro Tag) ist von der jeweiligen Einkommenssituation abhängig und wird vom Rentenversicherungsträger geprüft.
Viele Patienten können sich ganz oder teilweise durch den Rentenversicherungsträger von der Zuzahlung befreien lassen.

Wird die Rehabilitation als ganztägig ambulant durchgeführt, ist keine Zuzahlung zu leisten. Ganztägig ambulante Rehabilitationsmaßnahmen sowie Kinder- und Jugendlichenrehabilitationen sind zuzahlungsfrei. Bei einem Anspruch auf Zahlung von Übergangsgeld besteht ebenfalls keine Zuzahlungspflicht.


Die Befreiung von der Zuzahlung erfolgt nur auf Antrag.


Das entsprechende Antragsformular (Formularnummer G0160) nebst Anlage (Formularnummer G0161) und Informationsbeiblatt (Formularnummer G0162) finden Sie im Formularpaket zur medizinischen Rehabilitation:

Formularpaket zur medizinischen Rehabilitation

Die Antragsvordrucke sind vollständig auszufüllen und vom Patienten eigenhändig zu unterschreiben.