Reha-Fähigkeit

Der Begriff der Reha-Fähigkeit bezieht sich auf die körperliche und psychische Verfassung der Patienten als Voraussetzung für die Teilnahme an einer Rehabilitation.

Zur Beurteilung der Reha-Fähigkeit sind im Wesentlichen folgende Fragen zu beantworten:

  • Ist die Patientin oder der Patient physisch und psychisch belastbar genug, um das strukturierte vier- bis sechsstündige Behandlungsprogramm der Rehabilitation mit einem großen Anteil an Gruppenbehandlungen zu verkraften? Besteht Reisefähigkeit?

    Fallbeispiel Psychosomatik

    Bei schwerer Anorexie, Suizidalität und akuten psychotischen Symptomen ist eine Rehabilitation ausgeschlossen.

    Die Reha-Fähigkeit kann auch durch begleitende Akuterkrankungen (z. B. aktuelle Infektiosität), Behandlungsnebenwirkungen oder nicht verheilte Wunden eingeschränkt sein.

  • Ist der Zeitpunkt der Rehabilitation passend?
    Bei einer vorrangig in Frage kommenden Operation oder sonstigen therapeutischen Interventionen (zum Beispiel eine erforderliche dringliche Zahnbehandlung) sollte der Antrag ggf. später eingereicht werden.